Chotěšov (Chotieschau) liegt an der Radbuza in einer Ebene, etwa 18 km südwestlich von Plzeň (Pilsen) entfernt. Zusammen mit den umliegenden Ortschaften Mantov (Mantau), Losina (Lossin), Týnec (Teinitzl) und Hoříkovice (Horikowitz) erstreckt es sich auf einer Fläche von 2.681 ha und zählte zum 01.01.2005 an die 2.592 Einwohner. Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft stammt aus dem Jahr 1115. An Bedeutung gewann sie nach der Gründung des Klosters im Jahre 1202. Eine rasche Entwicklung in der Vergangenheit hat sie besonders im Jahre 1861 der Braunkohleförderung und der Eisenbahnstrecke zu verdanken. Im Gemeindewappen findet man auf einem blau-goldenen Panzerschild einen Oktagrammstern im blauen Feld und darunter drei schwarze Hirschgeweihe im goldenen Feld.
Zu den Kunstdenkmälern zählen das in den Jahren 1202 - 1210 vom seligen Hroznata gegründete Kloster, die Pfarrkirche der Mariägeburt (1366), eine Mariensäule (1687), die Statue des hl. Johann von Nepomuk (1700) und einige Pestsäulen. Berühmte Persönlichkeiten waren Bauherr und Maler F. X. Margold (1887 - 1967) sowie Schulrektor und Chronist Václav Hataj (1888 - 1954). Mehr über Kloster...
Im Ort sind eine Grundschule (1. - 9. Klasse), Sporthalle, Kindergarten, Kulturhaus, Kino, Post, Ärztehaus. Der Wohnungsbau wird erfolgreich fortgesetzt, Seniorenhaus. Am Ortsrand befindet sich ein Flugplatz für Ultraleichtflugzeuge. Durch den Ort führt die historische Staatsstraße I/26 Plzeň (Pilsen) - Domažlice (Taus) - Grenzübergang Folmava (Vollmau) - Furth im Wald. Die Autobahn D5 Praha - Plzeň - Rozvadov verläuft etwa 6 km von der Ortschaft entfernt. Chotěšov berührt auch die Eisenbahnstrecke Plzeň - Domažlice - Česká Kubice (Böhmisch Kubitzen) - Furth im Wald. Der größte Industriebetrieb MD Elmont s.r.o. spezialisiert sich auf die Kabelherstellung. Es sind dort cirka tausend Mitarbeiter beschäftigt. Die Firma Gerwah s.r.o. produziert Autobestandteile. Im Ort sind außerdem ein landwirtschaftlicher Betrieb und einige weitere Privatfirmen für Bau-, Handwerks- und Handelsgewerbe. Eine gute Adresse des Gastgewerbes ist das Hotel Vakor. Wahrzeichen der Ortschaft ist der Gebäudekomplex des Prämonstratenserklosters mit einer Fläche von 68.320 qm. Der Gemeinde gehören 36.903 qm der Klostergesamtfläche, dem Pilsner Bistum 31.417 qm. Die Gemeinde wurde vertraglich mit der Verwaltung des gesamten Objekts beauftragt. Unterstützung gewährt ihr dabei der Verein Kloster Chotěšov. Zur Rettung des Klosters ist von Architekt Soukup aus Pilsen ein Projekt erarbeitet worden, das die Gemeindevertretung zum 29.08.1996 verabschiedete. Im Klosterkonvent haben Gemeinde und Verein Kloster Chotěšov ein kleines Museum zur Orts- und Klostergeschichte eingerichtet. In der turistischen Saison ist Kloster jede Sonntag nachmittag geöfnet. Ausser Sonntag und ausser Saison kann man die Besichtigung auf Tel.Nr. 00420-377900421 bestellen. Kontaktanschrift:OBECNÍ ÚŘAD CHOTĚŠOVDobřanská 6332 14 CHOTĚŠOVtel: 377 900 421fax: 377 900 423
e-mail: {ouchotesov@iol.cz}
Sprechstunden:
Montag 8,00 - 12,00 12,30 - 17,00
Mittwoch 8,00 - 12,00 12,30 - 17,00
Gemeindeamt:
Bürgermeister: Jaroslava Mathesová
stellv. Bürgermeisterin: Bc. Filip Hrubý
Wohnungsamt: Markéta Heřboltová, Jana Klášterková
Bauamt: Dagmar Fejtová
Matrikelamt: Marie Koláčková
Buchhaltung: Miroslav Berka
Kasse: Miloslava Kantová